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Entstanden ist das Hörspiel, welches eigentlich ein Kurzfilm werden sollte, in
der Kurzfilm AG der Georg-Büchner-Schule Darmstadt, 5. und 6. Klasse, Abschluss Juni 2010.
Das Drehbuch sollte sich um Merkmale der Stadt drehen, dabei kamen wir auf die
ESOC, dem European Space Operations Center. Im Stil der sogenannten Darmstadt-Krimis
stößt ein ehemaliger Kommissar per Zufall auf ein Verbrechen, welches er zu
lösen versucht. Ihm zur Seite steht seine ehemalige Kollegin, die immer noch
im Dienste der Polizei steht und auf Spuren stößt, die sogar bis hin zum Polizeichef führen.
Da eine Schülerin darauf bestand, auch etwas vom Klimawandel einzubringen, haben
wir versucht, kriminalistische Strukturen damit zu verbinden. Durch Zufall sind
wir darauf gestoßen, dass die ESOC tatsächlich die Satelliten erst ab der
Stratosphäre übernimmt, dort auch, wo die Probleme mit dem Ozonloch enstehen.
Ein futuristischer Krimi also, der gar nicht so weit hergeholt scheint. Das Drehuch
wurde dabei aber so komplex, dass wir uns kurzerhand entschlossen, daraus ein
Hörspiel zu machen. Das war schwierig genug, das hat man z.B. daran gemerkt,
dass der Hauptdarsteller auf Grund der Textmenge meistens abgelesen hatte.
Einige Geräusche und die Musik sind von diversen Sound-CDs und damit GEMA-frei.
Es war aber insgesamt die größte Arbeit, geeignete Sounds und Musikstücke zu finden.
Andere Geräusche wiederum wurden von den Schülern aufgenommen, wie z.B. der Hintergrund
für die Gaststätte und das Chipsessen. Weitere Geräusche habe ich zusammen mit
meiner Frau aufgenommen, wie das Wischen des Bodens oder das Zappen durch diverse
Fernsehkanäle.
Die Schüler haben auch noch Zeit gefunden, einige Szenen am Computer zu schneiden.
Alle Szenen wurden von mir schließlich zusammengefügt und mit Musikstückchen versehen.
Ich finde das Hörspiel gelungen und wünsche Ihnen/ Euch damit 15 Minuten
Spaß und Anregungen zum Nachdenken.
Müller-Veil
Heißes Gift (ca.12 MB)
Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.
Copyright: Jugend macht Filme/ Darmstadt
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